IMG-20190110-WA0002Zu gleich 3 Einsätzen wurde die Feuerwehr Marienberg am 09.01.2019 alarmiert. Durch die Schneemassen hielten Bäume der Belastung nicht mehr stand und fielen jeweils auf Straße und Wege. Gegen 16:07 Uhr wurden 3 Bäume im Bereich Am Mühlberg beseitigt, welche die Fahrbahn versperrten bzw. umzustürzen drohten. Gegen 18:39 Uhr erfolgte eine Alarmierung nach Pobershau, die jedoch im Gerätehaus abgebrochen wurde. Um 20:22 Uhr wurde die Wehr erneut zum Wohngebiet Mühlberg alarmiert, wo 3 Bäume die Zufahrt zum Besucherparkplatz blockierten. Der Einsatz wurde gegen 21:30 Uhr abgeschlossen. Auch am 10.01.2019 wurden wieder 2 Einsätze aufgrund von Schneebruch bzw. der Gefahr eines umstürzenden Baumes gefahren. Bei letzterem konnte die Gefahr des Bruches durch Beseitigung der Schneelast beseitigt werden ohne den Baum selbst zu fällen.
Eingesetzte Kräfte: ELW, HLF20 mit 11 Kameraden


IMG-20190317-WA0004Am 17.03.2019 wurden die Feuerwehren Reitzenhain und Marienberg zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich der Ernst-Thälmann-Straße nach Reitzenhain alarmiert. Dort hatten sich an einem Abbruchgebäude Teile der Dacheindeckung gelöst und drohten auf die Fahrbahn der B 174 zu stürzen. Zur Beseitigung der Gefahr musste die B 174 kurzzeitig voll gesperrt werden, um mit Hilfe der Drehleiter die losen Dachteile zu entfernen.
eingesetzte Kräfte: 3 Kameraden DL23/12; FF Reitzenhain HLF10; MTW; Landespolizei
(Fotos FF Reitzenhain)

 

12012019003aAufgrund der exponierten Witterungslage kam es auch am Wochenende zu zahlreichen witterungsbedingten Einsätzen der Feuerwehren im Erzgebirge. Auch die Wehren unserer Stadt haben rund um die Uhr mit den Witterungsunbilden gekämpft. Vor allem die Wehren in der Kammregion mussten zahlreiche Einsätze aufgrund umgestürzter Bäume bewältigen. Trotz aller Bemühungen kam es dennoch zu Verkehrseinschränkungen und Sperrungen. Dies bekamen vor allem die Bewohner von Kühnhaide und Rübenau zu spüren. Die Anzahl der umgestürzten Bäume konnte mit normalen Mitteln nicht mehr bearbeitet werden, da auch stets die Gefahr weiterer Schneebrüche bestand. Der Fokus lag dabei auf die Sicherung jeweils eines Rettungsweges. Zur Sicherung musste eine Bereitschaft in den Gerätehäusern Rübenau, Reitzenhain, Kühnhaide und Zöblitz auch in der Nacht vom 12.-13.01.2019 eingerichtet werden. Im Marienberger Gerätehaus wurden die Maßnahmen durch die Führungsgruppe der Stadt koordiniert. Dabei wurden auch die bereits am Tage eingesetzten Kräfte der Wehren abgelöst. Für diesen Einsatz der letzten Tage gilt allen Einsatzkräften ein großer Dank, stellen die Arbeiten doch immer auch für die Einsatzkräfte eine erheblich Gefahr dar.
Die Marienberger Wehr wurde am 12. und 13.01.2019 auch zu mehreren Einsätzen alarmiert. Am 12.01.2019 erfolgte die erste Alarmierung um 06:22 Uhr. Der Bereich Brückenstraße nach Kühnhaide sollte kontrolliert und ggf. gesperrt werden. Mehrere Bäume wurden zwar entfernt, die Gefährdung durch weitere stark belastete Bäume führte jedoch zur Vollsperrung der Straße. Gegen 22:38 Uhr erfolgte die Alarmierung zur Abfahrt der Drei-Brüder-Höhe, wo ein Baum die Straße blockierte und die Telefonleitung beschädigt hatte. Dieser Baum wurde beseitigt und die Fahrbahn ebenfalls voll gesperrt. Am 13.01.2019 wurde im Bereich der Turnhalle Niederlauterstein ein Schneeüberhang beseitigt, der eine Gefahr für die Besucher einer Sportveranstaltung darstellte.


29012019005aZum Brand in einem Gewerbetrieb wurden am 28.01.2019 die Feuerwehren Pobershau, Zöblitz, Gebirge und Marienberg gegen 13:34 Uhr alarmiert. In einer Produktionshalle war es zum Brand einer Metallbearbeitungsmaschine gekommen. Nachdem die Feuerwehren alarmiert waren versuchten die Mitarbeiter des Brand mittels Feuerlöscher zu bekämpfen, was ihnen auch gelang. Durch den Brand selbst waren die Hallen und Nebenräume verqualmt. Die Feuerwehren sicherten den Brandherd und belüfteten die Räumlichkeiten, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu beseitigen. Der Einsatz konnte gegen 15:10 Uhr abgeschlossen werden.

Insgesamt waren ca. 46 Kameraden mit 8 Fahrzeugen vor Ort. (Fotos Feuerwehr Pobershau)



20042019001bZu einem Gebäudebrand wurden die Feuerwehren Marienberg, Lauta, Gebirge, Lauterbach, Pobershau und Großrückerswalde gegen 20:59 Uhr zur Johann-Ehrenfried-Wagner-Straße alarmiert. Zunächst ging man von einem Dachstuhlbrand aus. Später wurde durch das Erscheinungsbild und die Notrufe der Einsatz durch die Leitstelle auf Brand 4 erhöht, da vom benachbarten Wohngebiet das Feuer nach einem Brand in der Kita befürchtet wurde. Vor Ort brannte ein am Gebäude angebautes Carport. Diese befand sehr nahe an zwei Wohngebäude. Der Brand drohte auf zwei Wohngebäude überzuspringen. Die Bewohner hatten bereits begonnen, die Gebäude mit Gartenschläuchen zu kühlen. Durch den schnellen Löschangriff konnte ein Feuerüberschlag verhindert werden. Der Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht. Dabei gingen 2 Trupps unter Atemschutz vor. Dabei zahlte es sich wieder einmal aus, dass unsere Feuerwehren mit großen Löschwasserreserven ausgestattet sind. Die bereits errichtete Wasserversorgung von einer Zisterne wurde nicht benötigt. Die 13m³ Wasser unserer Fahrzeuge war ausreichend. Die nicht benötigten Feuerwehrkräfte wurde zeitnah wieder zu ihren Standorten zurück geschickt. Nach der Belüftung des Gebäudes konnten die Bewohner das Gebäude wieder übernehmen. Beim Brand wurden 2 Anwohner leicht verletzt und vom Rettungsdienst betreut. Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz abgeschlossen. Zur Brandursache ermittelt die Landespolizei. Ein großer Dank gilt allen Einsatzkräfte und den alarmierten Feuerwehren der Nachbargemeinden und Ortsteilen. (Fotos Blaulichtreporter Erzgebirge)

Den Verletzten wünschen wir eine gute und schnelle Genesung.


02022019001aZu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person kam es in den Nachmittagsstunden des 02.02.2019 im Kreuzungsbereich B 174 Ortsumgehung und der Lauterbacher Straße. Im Kreuzungsbereich kollidierten zwei PKW´s. Dabei wurde eine Fahrzeugführerin in Ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren Lauta und Marienberg wurden gemeinsam mit dem Rettungsdienst gegen 12:45 Uhr alarmiert. Ursprünglich war die Einsatzstelle im Bereich Lauta gemeldet. Die eingeklemmte Person konnte durch die  entfernte Fahrertür gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehren konnten den Einsatz gegen 13:20 Uhr beenden.
Eingesetzte Kräfte: 19 Kameraden HLF20; LF16/20; ELW; Feuerwehr Lauta TSF-W und MTW


26022019004bZu einem Speisebrand wurde die Feuerwehr Marienberg sowie der Rettungsdienst am 26.02.2019 in ein Mehrfamilienhaus der Hanischallee alarmiert. Besorgte Anwohner hatten starken Brandgeruch im Gebäude festgestellt. Da der Wohnungsmieter nicht auf Klingel- und Klopfgeräusche reagierte, alarmierten sie den Notruf. Die Alarmierung erfolgte gegen 19:18 Uhr während des wöchentlichen Ausbildungsdienstes, bei dem eigentlich Brennen & Löschen auf dem Plan stand. Entsprechend schnell erreichte der Löschzug den Einsatzort. Auch auf die Versuche der Feuerwehr die Mieter zu erreichen gab es keine Reaktion. Jedoch konnte aus der Wohnung eindeutig Brandgeruch festgestellt werden. Die Wohnungstür musste geöffnet werden. Auf dem Küchenherd wurde ein Topf mit verkohlten Speiseresten festgestellt. Der Herd war noch in Betrieb und wurde abgestellt und der Topf aus dem Gebäude entfernt. Die Wohnungsmieterin wurde in der verqualmten Wohnung aufgefunden und sofort dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Nach dem belüften des Gebäudes konnte der Einsatz gegen 20:00 Uhr abgeschlossen werden. Der Bewohnerin wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung.
Eingesetzte Kräfte: 23 Kameraden HLF 20; LF 16/12; DL 23/12; ELW; Landespolizei; Rettungsdienst und Notarzt


Sprachen