umzug fw buchholz 73Der Tag begann mit einem zünftigen Frühschoppen im Festzelt. Die Gedanken der meisten Kameraden waren aber wohl schon längst beim bevorstehenden Festumzug, und bei den vorausgesagten 37 °C. Auch hier kam uns wieder die lange Vorbereitungszeit zu gute.

Für die 89 Programmpunkte mit 570 Teilnehmern war eine entsprechende Planung notwendig, da der Zug mit fast 1 km Länge auch im Innenstadtbereich aufgelöst werden sollte. Die ersten Teilnehmer fuhren ab 11:00 Uhr auf dem Kauflandparkplatz ein und gegen 14:00 Uhr stand der Zug keine Minute zu früh zum Abmarsch bereit. Als historischer Umzug wurde die Entwicklung der Marienberger Wehr von der ersten Feuerlöschordnung bis zum Jahr 2012 dargestellt. Eingeleitet wurde der Festzug durch das „Elfeglöckchen“ in der St. Marienkirche, was bis in die fünfziger Jahre zur Alarmierung bei Feuer genutzt wurde. Das uns dies durch die Kirchgemeinde ermöglicht wurde ist sicher auch nicht selbstverständlich. Während des Umzuges waren auch einige bis dahin wohl seltene Vorführungen geplant. So wurde während der Fahrt ein PKW mit hydraulischen Rettungsgeräten zerlegt. Da das Personal einer Freiwilligen Feuerwehr für die Darstellung aller Bilder natürlich nicht reicht, haben wir die Hilfe und Unterstützung vieler Privatpersonen, von Vereinen und natürlich vieler Feuerwehren in Anspruch genommen. Diese gestalteten den Umzug zum größten Höhepunkt des Festes und einem Ereignis für die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand.

Die Belastung durch das fast zu schöne Wetter war da schnell vergessen, als es auf die Umzugsstrecke ging. Dank Veranstaltungsservice Red-Star, wurden schon am Aufstellungsort Getränke ausgereicht. Übrigens wurde unmittelbar nach dem Festumzug der nächste Einsatz, eine Tierrettung, durch die Drehleiter und der Feuerwehr Großrückerswalde gefahren. Während des gesamten Festwochenende standen uns weitere Ortsfeuerwehren zur Absicherung der Einsatzbereitschaft zur Seite, um nicht bei kleineren Einsätzen die Festordnung auflösen zu müssen. Auch dafür vielen Dank. Zum Fest gehört natürlich auch die kulinarische Versorgung und diese lag in der Verantwortung von Michael Oehmichen und seinem Team von Red-Star. Wir haben uns wie auch die vielen Gäste bestens versorgt gefühlt und das war bei diesen Außentemperaturen sicher nicht selbstverständlich. Gleiches gilt für die Moderation am Festgelände. Thomas Reichel von Enjoy hat es vorzüglich verstanden, die Gäste zu den einzelnen Veranstaltungen zu motivieren. Der Beweis dafür wurde noch am Sonntagabend erbracht, als die eigentlich erschöpfte Kameradenschar zu einem herrlichen Abschluss bis tief in die Nacht hinein motiviert wurde. Ein herzlicher Dank daher von unseren Kameraden an das gesamte Team des Festplatzes. Und nicht vergessen möchten wir auch den Dank an den Stadtrat der Großen Kreisstadt sowie die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und dem Bauhof zur richten, die während der Vorbereitung und dem Fest ständig für uns ansprechbar waren und zum Gelingen des Jubiläums einen wesentlichen Anteil geleistet haben. 

Und eines möchten wir keinesfalls vergessen, ohne unsere Partner, Frauen und Freundinnen, die uns während der Vorbereitung, der Durchfühung und beim Rückbau so tatkräftig unterstützt haben, viel Verständnis für unser Fest aufgebracht haben, wäre dieses Wochenende nicht organisieren können. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken!

Wir sind sehr dankbar, dass wir ein so unvergessliches Fest genießen durften und so viele Besucher und Zuschauer das Jubiläum gemeinsam  mit uns gefeiert haben.

Soweit die ersten Eindrücke.  Der Bericht wird wohl aufgrund des eingehenden Bild und Tonmaterials in den kommenden Wochen noch weiter ausgebaut werden.


 

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Der letzte Brand der Serie hat in Marienberg und Umgebung einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das öffentliche Interesse ist ungebrochen und die Frage „Wie kann ich helfen?“ wird oftmals gestellt. Natürlich haben wir als Feuerwehr insbesondere unserem Kameraden Frank Neubert bereits Hilfe bei der Bewältigung des Schadens angeboten.


„De Lauterbacher Haabuttn“ und Motor Marienberg ergreifen die Initiative und veranstalten am 02. September im Anschluss an den Holzmarkt eine Benefizveranstaltung, um den Betroffenen zu helfen. Wir unterstützen dieses Engagement und möchten die Besucher unserer Seite ebenfalls bitten, zahlreich die Veranstaltung zu besuchen um eine möglichst große Hilfe für die Betroffenen zu erzielen.

Laut Veranstalter werden die Erlöse aus der Veranstaltung für die Folgen des Brandes gespendet. Die Initiatoren bitten um eine große Teilnahme, um zu zeigen, dass die Erzgebirgler zusammenhalten und so die Betroffenen unterstützt werden können. 

Benefizveranstaltung zu Gunsten der Brandopfer am 02.09.2012

Als Abschluss des Holzmarktes fand die von Motor Marienberg und den “Haabuttn” organisierte  Benefizveranstaltung im Festzelt statt. Der Markt und das Festzelt waren gut gefüllt, was ein eindrucksvoller Beweis für die vorhandene Solidarität der Einwohner und der zahlreichen Gäste von Fern und Nah war. Der Auftritt der “Lauterbacher Haabuttn” und der Schallis aus Großolbersdorf fand somit vor eindrucksvoller Kulisse statt.

Die Veranstalter hoben durch ihren Präsidenten Herrn Andreas Hausstein hervor, den Opfern und Geschädigten wirkungsvoll helfen zu wollen. Die Veranstaltung war nur ein Auftakt zu einer Serie von Veranstaltungen, in denen Spenden gesammelt werden sollen. Bei der Erzgebirgssparkasse soll ein Spendenkonto eingerichtet werden. Wenn dazu Näheres bekannt ist, werden wir dies an dieser Stelle veröffentlichen.

 

2800 Euro für Opfer des Großbrandes

MARIENBERG 
Bei der Benefizveranstaltung für die vom jüngsten Großbrand Betroffenen sind am Sonntagabend 2800 Euro an Eintritt- und Spendengelder zusammengekommen. "Wir freuen uns über diesen Zuspruch", sagte Alexander Wild, zweiter Vorsitzender des Fußballvereins Motor Marienberg. "Es ist ein gutes Zeichen, dass die Leute so solidarisch sind." Die Aktion hatten der FSV und die Lauterbacher Haabuttn auf die Beine gestellt. Rund 1000 Zuschauer verfolgten auf dem Marienberger Markt die Auftritte der Haabuttn und der Schallis. Während einige der Zuschauer sogar mehr als die geforderten 5 Euro Eintritt zahlten, zückten etliche andere auf dem Markt ihr Portmonee gar nicht erst. Das hat uns enttäuscht. Es war schließlich für einen guten Zweck“, sagte Jan Engelbrecht von den Haabuttn. Die 2800 Euro kommen nun zunächst auf das Spendenkonto, bis die Veranstalter entscheiden, wer welchen Betrag bekommt. Das Spendenkonto bei der Erzgebirgssparkasse ist frei gegeben:

Kontonummer 440012333
Bankleitzahl 87053000
Erzgebirgssparkasse
Kontoinhaber Motor Marienberg

Quelle:Freie Presse, Marienberger Zeitung, 04.September 2012

Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich dabei nicht um eine Spendenaktion der Feuerwehren, sondern der beteiligten Vereine aus Marienberg handelt.

 

 

 

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Als Unterstützung unseres Kameraden Frank Neubert, hat eine Vielzahl von Kameraden der Wehr am 08.09.2012 einen ersten Arbeitseinsatz zur Beräumung der Brandstelle durchgeführt. Unter Aufsicht des Gutachters und von Ermittlern, wurden weiter Bereiche der ehemaligen Scheune und Gastwirtschaft freigelegt und der Schutt nach Materialien getrennt. Wir hoffen, unserem Kameraden damit einen weiteren Schritt zur Bewältigung der Brandkatastrophe ermöglicht zu haben, auch wenn natürlich noch viel Arbeit erforderlich ist.

 



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